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Freitag, 11. August 2017 - 04:00 Uhr  Die Gruppe Dapper Dan Men aus Karlsruhe hat in einem ausverkauften Konzert auf  dem Museumsschiff in Mannheim amerikanische Countrymusik gespielt. Sie  versetzte das Publikum in Begeisterung.  Eigentlich sind die vier ja zu fünft. Ihr Geiger war jedoch krank geworden, und „ohne Geige kann man keine richtige Blue-Grass-Musik machen“, so Stan McGorman, der Frontmann der Truppe mit Rhythmusgitarre, Gesang und Moderation. Eine Spezialität von Dapper Dan Men ist nämlich die rhythmisch schnelle Bluegrass-Musik aus Tennessee und Kentucky. So lag der Schwerpunkt des Abends jetzt auf klassischen Countrysongs, Coverversionen von Johnny Cash, Hank Williams und anderen, dazu etliche Eigen-kompositionen. Das Publikum machte vom ersten Song an mit, als Refrain-Chor und Rhythmusgruppe mit Fingerschnipsen und Klatschen.   „Die Monnemer sind wirklich ein besonderes Publikum“, freute sich Stan McGorman,  „und dabei sind wir zum allerersten Mal hier.“ Manche Songs haben eine  Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, etwa der von „Angeline the  Baker“. Durch neue Interpretationen schaffen sie es jedoch, sich in der Gegenwarts- Popkultur zu halten. Andere wiederum sind ewige Hits, etwa „Jambalaya“, „King of  the Road“, „You are My Sunshine“. Der „Folsom Prison Blues“ von Johnny Cash, ein  Klagelied aus dem Knast, mit dem die Dapper Dan Men die erste Halbzeit  beendeten, wird immer ein Johnny-Cash-Song bleiben, egal, wer ihn singt. Auch  einige Songs von Nancy Sinatra waren dabei, so ihr Duett mit Lee Hazlewood  „Summerwine“, das nun Sängerin Mary Hogwallop mit Stan McGorman sang.  „Ruby“ war auch ein so bekannter Song, dass das Publikum mitsang. „Bill`s Blood“,  mit dem die Dapper Dan Men das Konzert begannen, war ein eigener Song ebenso  wie „You Might Have Heard“ und „Uphill the Stony Track“. Sie fügten sich nahtlos in  das Repertoire ein. Mary Hogwallop, die Sängerin, gab eine richtige Country Queen  mit kräftiger Stimme und langem Rüschenrock über den Cowboystiefeln. Den  Gesang unterstrich sie mit Line-Dance-Tanzschritten. Hank Hambone spielte Banjo,  Mandoline, eine Resonator-Gitarre oder Dobro, der er im Slide-Stil die typischen  langen Schluchzer entlockte. T. Low absolvierte als brandneuer Bassist seinen  ersten Auftritt mit der Band, und zeigte sich sportlich, indem er seinen Bass auch  schon mal auf den Kopf stellte. Die Gruppe kommt aus Karlsruhe, und ein wenig  Schauspielerei, Künstlernamen und Verkleidung mit Hüten und Stiefeln gehören  unbedingt dazu. Stan McGorman freilich wurde in Oklahoma geboren, lebt jedoch  schon sehr lange in Deutschland. Absichtlich rutschen ihm ab und zu ein paar  Amerikanismen ’raus. Er löste auf neugierige Zuhörerfragen auch das Rätsel des  Bandnamens: Dapper Dan ist eine amerikanische Herrenkosmetik-Firma, die für die  männliche Schönheit so notwendige Dinge wie Haarpomade, Nasenhaartrimmer  und Öl für Bärte herstellt. Haarpomade hatten sie allerdings nicht nötig, wie die  Herren beim Entblößen ihrer blank rasierten Schädel zeigten.
Die Formation aus dem Großraum Karlsruhe ist seit über zehn Jahren eine feste Größe der süddeutschen Country-Szene[…]. Von Hank Williams über Frank Sinatras swingenden Klassiker „Bang Bang“ bis hin zu Eigenkompositionen wie die melancholische Ballade „You Might Have Heard“ spannen die fünf Männer mit Hut und ihre Sängerin einen weiten musikalischen Bogen. (Badische Neueste Nachrichten, 22.05.2018) Un quintet irresistible compose[…] de l’authenticité et de la diversité, du bonheur et de la bonne humeur (Les dna, 11.07.2016) Die Dapper Dan Men gehören mit zu dem Besten, was Deutschland an Bluegrass zu bieten hat. (Walter Fuchs in Country Roots Radio Show, Radio Arc-en-Ciel, 23.04.2016) Längst haben sich die Dapper Dan Men freigeschwommen und setzen auf ihrem vierten Album auf stilistische Bandbreite, ohne ihr Heuboden-Flair abzustreifen. Dafür gab es bereits großes Lob von Country-Papst Walter Fuchs, zu Recht. (Der Kurier, 25.09.2015) Das Album ist weit entfernt vom Abfeiern gängiger Bluegrass- und Country- Klischees. Vielfalt ist angesagt: Der gefühlvolle Titelsong „Uphill The Stony Track“ erzählt – wie die anderen fünf Eigenkompositionen – glaubhaft von echten Menschen, von ihrem Leben, ihrer Freude und ihrer Trauer. (Badische Neueste Nachrichten, 19.08.2015) Die seit 10 Jahren existierende Band spielte auf Banjo, Mandoline, Dobro und Waschbrett und begeisterte mit eigenen Songs wie „Bills Blood“ und „Might have heard“. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Abend in Spechbach mit mehreren Zugaben ausklang. (Heidelberger Tagblatt, 03.06.2015) Voller Körpereinsatz für ein Sulzfelder Publikum, das auch nach dem Konzert völlig begeistert war. „Es war ein unvergesslicher Abend, so etwas wünsche ich mir schon lange für unsere Region“, so ein Zuschauer. (Badische Neueste Nachrichten, Ausgabe 57, 2014)

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